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Gegenwärtig lässt sich in der Reiterei ein neuer Trend feststellen. Die Mitgliederzahlen in den auf Reitsport ausgerichteten Vereinen stagnieren, während die Interessengemeinschaften, die sogenannte "Alternative Reitweisen" bevorzugen, Zuläufe zu verzeichnen haben. Der Regionalverband Süd für klassisch-barocke Reiterei, als Mitglied im Bundesverband für klassisch-barocke Reiterei (der FN angeschlossen) für die südlichen Bundesländer zuständig, will Pferdebegeisterten, die ihre Pferde nach den heute als klassisch bezeichneten Grundprinzipien der Barock-Reiterei schulen wollen, einen organisatorischen Rahmen bieten. Zweck des Vereins ist daher die Förderung des klassisch-barocken Reitsports. Der Verein stellt ein Zusammenschluss von Mitgliedern, der die Bewahrung des Gedankengutes der klassisch-barocken Reiterei und ihrer Pflege zum Ziel hat dar. Dazu gehört insbesondere die Pflege und Ausbildung gerade derjenigen Elemente, die in der Barockreiterei begründet wurden, jedoch von der heutigen, seitens der internationalen reiterlichen Vereinigung (FEI) definierten Dressur nicht übernommen worden sind, wie beispielsweise die Handarbeit, Schulen über der Erde (Levaden, Kapriolen Courbettes, etc.), und Damensattelreiten. Der Verband steht Vereinen wie Einzelmitgliedern gleichermaßen offen. |